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Kakao Kontor Hamburg
Laden und Werkstatt
Langenfelder Damm 42
20257 Hamburg-Eimsbüttel
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Tel +49 40 285 186 58
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Öffnungszeiten
Mo-Fr 11.00 - 19.00 Uhr
Sa 10.00 - 16.00 Uhr
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DIE GESCHICHTE VON KAKAO UND SCHOKOLADE


Die Geschichte des Anbaus von Kakaopflanzen begann etwa 1100 v. Chr. in Mittelamerika. Damals wurde allerdings nicht die Kakaobohne genutzt sondern das zuckerhaltige Fruchtfleisch, das zu einem alkoholhaltigen Getränk vergoren wurde.

Bei den Azteken war die Kakaopflanze seit dem 14. Jahrhundert heilig und wurde als Geschenk des Gottes Quetzalcoatl verehrt. Kakaobohnen wurden den Göttern geopfert und als Zahlungsmittel verwendet. Außerdem wurde mit ihnen ein herber Gewürztrank hergestellt, dessen Geschmack aber mit dem heutigen Kakaogetränk kaum etwas zu tun hat. Sein Name lehnt sich an den Gott Xocóatl an. Der Gewürztrank war eine Mischung aus Wasser, Kakao, Mais, Vanille, scharfem Pfeffer und etwas Salz. Als die Spanier 1519 Mexiko eroberten, fiel ihnen das "braune Gold" in die Hände: In den Schatzkammern des letzten aztekischen Königs Moctezuma II. fanden sie 25.000 Zentner Kakao, alles Steuereinnahmen.

Über Spanien breitet sich die Schokolade ab dem 17. Jahrhundert in Europa aus. Im Jahr 2006 ist sie endgültig in Hamburg-Eimsbüttel angekommen – im Kakao Kontor Hamburg.

DER KAKAOBAUM


Der Naturwissenschaftler Carl von Linné war unbestritten ein schlauer Mann. Denn er gab dem Kakaobaum seinen wissenschaftlichen Namen: Theobroma Cacao - Speise der Götter.
Frisch aus der Schale gegessen sind die kleinen Samenkerne des Kakaobaums ungenießbar bitter. Aber wer den langen Verarbeitungsprozess der Kakaobohne -fermentieren, trocknen, rösten, mahlen auf sich nimmt, der weiß, warum er das macht. Denn in der Kakaobohne steckt viel mehr als nur das kultische Getränk der Hochkulturen Mittelamerikas: Knusprige Kakaobohnen und zarte Täfelchen, würzige Aufstriche und süße Pralinen, warme Fondues und dampfender Kakao.*

* Wir könnten jetzt nochmal all unsere Sorten aufzählen. Das sparen wir uns aber an dieser Stelle. Wenn Sie Appetit haben, klicken Sie ja sowieso wieder in unser Sortiment. Und wenn Sie es gar nicht mehr aushalten: Kommen Sie einfach in unseren Laden.

DAS ETWAS ANDERE SCHOKOLADEN-ALPHABET


A wie Altgouda
Was hat der denn mit Schokolade zu tun? In Deutschland wahrscheinlich überhaupt nichts, dafür aber in Shanghais Haute Cuisine: Hier ist der neueste Renner Sushi, in dem statt rohem Fisch ein schönes Stück gereifter Altgouda steckt. Das Ganze garniert mit Ingwerstreifen, klein gehacktem Koriander und einem Hauch geschmolzener Schokolade. Falls wir irgendwann mal nach Shanghai kommen sollten, werden wir berichten.

B wie Blutdruck
Schon ein Stück dunkle Schokolade pro Tag senkt den Blutdruck. Bei weißer Schokolade stellte sich diese Wirkung leider nicht ein.

E wie England
Hier versuchten diverse Organisationen, den Alkoholismus zu bekämpfen. Dabei wurden sie oft von Schokoladenherstellern unterstützt, die die Gelegenheit nutzten, die Vorzüge ihrer eigenen Produkte anzupreisen. Das ist aber schon 200 Jahre her. Sowohl der Alkohol- als auch der Schokoladenkonsum in England sind gleichbleibend hoch.

G wie Glück
Der Glücksstoff in Schokolade ist die Aminosäure Tryptophan, die wiederum der Baustein des "Gute-Laune-Hormons" Serotonin ist. Je mehr Serotonin im Gehirn vorhanden ist, umso besser ist die Laune, umso ausgeglichener und entspannter fühlt man sich.

I wie individuelle Geschenkidee
Sie suchen ein originelles und einzigartiges Geschenk? Dann besuchen Sie uns doch im Kakao Kontor.

J wie Japan
Hier scheinen die Fans der Schokolade in der Minderheit zu sein. Die Japaner essen pro Jahr durchschnittlich nur 2,2 kg, die Deutschen verputzen ungefähr neun Kilo.

K wie Karotten
Mit einem Trick sollen britische Kinder auf den Gemüsegeschmack gebracht werden: Eine Supermarktkette bietet ihren Kunden verschiedene Gemüsesorten in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen an, darunter Karotten mit Schokoladengeschmack. Von Wissenschaftlern wird der Versuch zwar als sinnvoll bezeichnet, aber ob's wirklich hilft?

M wie Maya
1984 wurde bei Rí­o Azul in Guatemala eine Maya-Grabstätte entdeckt. Sie war voller Gegenstände für den Verzehr von flüssiger Schokolade, darunter ein Henkeltopf, der mit großen Hieroglyphen beschrieben war. Zwei dieser Schriftzeichen stellen das Wort "cacao" dar.

P wie Praline
Eine Frau aus dem US-Bundesstaat Indiana hatte für eine Wohltätigkeitsveranstaltung einige Schokoladenköstlichkeiten zubereitet. Nachdem die Veranstaltung zu Ende war, konnte sie ihren Diamantring nicht mehr finden. Zum Glück brachte ein ehrlicher Finder das kostbare Stück zurück, nachdem er sich an einer Praline fast die Zähne ausgebissen hatte.

R wie Rotwein
Früher zur Schokolade verpönt, mittlerweile ein willkommener Begleiter. Hier gilt: Je höher der Anteil an Kakao in der Schokolade ist, desto ausdrucksvoller kann der Wein sein.

T wie Trude Herr
„Ich will keine Schokolade“ sang Frau Herr 1960. Schade, aber andererseits auch verständlich. Denn damals kannte sie unsere leckeren Sorten, zum Beispiel "Bonsche für Klein Erna" oder die Erdbeerschokolade mit rosa und weißem Pfeffer und Chili, ja noch nicht.

Z wie Zunge
Sie ist unbestechlich. Aber bei einer außergewöhnlichen Schokolade fällt es ihr extrem schwer zu widerstehen.